Geschäftsverlauf

Differenziertes Umfeld für globale und europäische Verkehrsmärkte

Rahmenbedingungen

Entwicklung wesentlicher makroökonomischer
Größen im Vorjahresvergleich
— in%

2019

2018

2017

Welthandel (real)

   

Warenhandel

+0,9

+4,1

+6,1

Bip

   

Welt 

+2,6

+3,2

+3,3

USA

+2,3

+2,9

+2,4

China

+6,1

+6,7

+6,9

Japan

+0,9

+0,3

+2,2

Europa

+1,3

+2,1

+2,9

Euro-Raum

+1,2

+1,9

+2,7

Deutschland

+0,6

+1,5

+2,8

Die preis- und kalenderbereinigten Daten für die Jahre 2017 bis 2019 entsprechen den per Februar 2020 verfügbaren Erkenntnissen und Einschätzungen.
Quelle: Oxford Economics

Das Wirtschaftswachstum in den wichtigsten globalen Wirtschaftsregionen hat 2019 an Dynamik verloren. Maßgeblich dafür ist eine spürbar schwächere Entwicklung im verarbeitenden Gewerbe und hier insbesondere bei der Produktion von Investitionsgütern. Angesichts zahlreicher politischer Konflikte wie der Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China sowie der auch nach dem beschlossenen Brexit ungeklärten künftigen Beziehungen zwischen der Europä­­­ischen Union (EU) und dem Vereinigten Königreich ist die Unsicherheit für Unternehmen derzeit hoch. Vielfach werden deshalb Investitionen reduziert oder verschoben, sodass die Nachfrage nach handelsintensiven Investitionsgütern deutlich gesunken ist. Dies ist auch der Grund für das merklich geringere Wachstum im globalen Güterhandel.

Die großen Wirtschaftsregionen sind von diesen Entwicklungen unterschiedlich stark betroffen. So sind die Auswirkungen des gebremsten Handelswachstums auf die in die globalen Wertschöpfungsketten integrierten offenen Volkswirtschaften Asiens und Europas vergleichsweise stark. Für Länder mit einem hohen Anteil der Industrieproduktion an der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung, wie beispielsweise Deutschland, Japan, aber auch China, gilt dies besonders. Daher fällt das Wachstum in Europa insgesamt geringer aus als in den Vorjahren.

In Asien bleiben die Wachstumsraten im globalen Vergleich hoch, liegen aber unterhalb der Werte der Vorjahre.

Auch viele Schwellen- und Entwicklungsländer spüren die Folgen der hohen Unsicherheit. Angesichts eines in Relation zu vielen anderen Währungen gestiegenen US-Dollar-Kurses sind Investitionen in diesen Ländern teurer und damit un­attraktiver geworden. Zudem steigen dort die Kosten für wichtige, zumeist in Dollar gehandelte Importgüter wie Öl.

In den USA hat sich das Wachstum hingegen nur leicht abgeschwächt. Zwar hat auch hier der Konjunkturzyklus seinen Höhepunkt überschritten, die robuste Entwicklung des priva­ten Konsums sorgt aber für weiterhin solides Wachstum.

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