Eigene Belegschaft (ESRS S1)

Ziele (S1-5)

Der DB-Konzern verfolgt das Ziel, die Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeitenden kontinuierlich zu stärken und das arbeitsbedingte Unfallrisiko nachhaltig zu reduzieren. Zur Steuerung dieses Ziels wird konzernweit der LTIF (Lost Time Injury Frequency) verwendet. Der LTIF im DB-Konzern ist definiert als Anzahl der Arbeitsunfälle ab einem Kalendertag Arbeitsausfall (LTI) pro eine Million geleisteter Arbeitsstunden.

Für 2025 wurde der LTIF-Zielwert für Mitarbeitende des DB-Konzerns auf 22,0 festgelegt, für 2026 beträgt der LTIF-Zielwert 22,5.

Die Festlegung des jährlichen LTIF-Zielwerts erfolgt nach einem standardisierten, konzernweit verbindlichen Verfahren. Grundlage hierfür sind die von allen Konzerngesellschaften gemeldeten versicherten Arbeitsstunden sowie die Anzahl der LTI. Auf Basis dieser Daten werden sowohl der durchschnittliche LTIF der Konzerngesellschaften als auch der Ist-LTIF des DB-Konzerns berechnet. Die Analyse umfasst darüber hinaus eine mehrjährige Trendbetrachtung, um strukturelle Entwicklungen, Veränderungen im Risikoprofil sowie die Wirksamkeit bestehender Präventionsmaßnahmen beurteilen zu können. Die Daten werden überwiegend über die konzernweite IT-Plattform SAP EH&S bereitgestellt, die den betriebsärztlichen Dienst, den Arbeitsschutz, das Unfallmanagement sowie das Gefahrstoffmanagement verbindet. Einzelne Konzerngesellschaften, die nicht über die IT-Plattform angebunden sind, berichten die Daten direkt an die auswertende Stelle.

Die Ableitung des Zielwerts erfolgt durch die konzernweite Arbeitsgruppe Arbeitsschutz unter Beteiligung des Konzernbetriebsrats. Dieses Vorgehen stellt sicher, dass die Zieldefinition sowohl fachlich fundiert als auch sozialpartnerschaftlich abgestimmt erfolgt. Der Zielwert wird so gesetzt, dass er erreichbar ist und zugleich eine ambitionierte Weiterentwicklung im Arbeitsschutz unterstützt.

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