Klimawandel (ESRS E1)

Energieverbrauch und Energiemix (E1-5)

Gesamtenergieverbrauch im Zusammenhang mit dem eigenen Betrieb / in Megawattstunden (MWh)20252024Veränderung
absolut%
Gesamtenergieverbrauch aus fossilen Quellen7.283.7857.707.694–423.909–5,5
Brennstoffverbrauch aus Kohle und Kohleerzeugnissen2621.640–1.378–84,0
Brennstoffverbrauch aus Rohöl und Erdölerzeugnissen3.834.5833.718.311+116.272+3,1
Brennstoffverbrauch aus Erdgas342.363342.556–193–0,1
Brennstoffverbrauch aus anderen fossilen Quellen17.77617.453+323+1,9
Verbrauch von erworbenem und erhaltenem Strom, Wärme, Dampf oder Kühlung3.088.8013.627.735–538.934–14,9
Gesamtenergieverbrauch aus erneuerbaren Quellen6.370.2565.954.406+415.850+7,0
davon Kraft- und Brennstoffverbrauch aus erneuerbaren Quellen, inkl. Biomasse 1), Biokraftstoffe, Biogas, Wasserstoff459.085442.702+16.383+3,7
davon Verbrauch von erworbenem und erhaltenem Strom, Wärme, Dampf oder Kühlung5.911.1705.511.703+399.467+7,2
Insgesamt13.654.04113.662.100–8.059–0,1

Enthält für 2024 aus dem Bereich Beteiligungen/Sonstige nur die DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH und von DB Cargo nur die DB Cargo AG sowie ausländische Tochtergesellschaften ohne deren stationäre Anlagenund nicht DB Energie. Einzelwerte sind gerundet und addieren sich deshalb ggf. nicht auf.
1) Enthält auch Industrie- und Siedlungsabfälle biologischen Ursprungs.

Der Gesamtenergieverbrauch des DB-Konzern lag 2025 auf dem Vorjahresniveau, da sich die Effekte aus der Entwicklung des Verbrauchs von Energie aus fossilen und erneuerbaren Energien weitgehend ausgeglichen haben. Der Energieverbrauch aus fossilen Quellen ist deutlich zurückgegangen, insbesondere beeinflusst durch den Rückgang der Betriebsleistung und somit des Energieverbrauchs im Schienengüterverkehr in Europa. Der Energieverbrauch aus erneuerbaren Quellen ist entgegengesetzt deutlich gestiegen. Haupttreiber für diese Entwicklungen war die vollständige Umstellung der Stromversorgung in den stationären Anlagen und Gebäuden der durch DB Energie versorgten Konzerngesellschaften auf 100 % erneuerbare Energien.

Der höhere Verbrauch von Rohöl- und Erdölerzeugnissen ist auf einen höheren Verbrauch von Dieselkraftstoff und Heizöl zurückzuführen. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Betriebsaufnahme des Dieselnetzes Mitteldeutschland zum Fahrplanwechsel im Dezember 2024 und der erstmaligen Berücksichtigung von Heizölmengen in der Versorgung durch Dritte. Der Erdgasverbrauch blieb nahezu konstant. Kohle und andere fossile Energieträger spielen im DB-Konzern eine weitestgehend untergeordnete Rolle. Die vertankten Mengen des Biokraftstoffs HVO sind weiter gestiegen.

Energieintensität / in MWh/Mio. €20252024
Gesamtenergieverbrauch im Verhältnis zum Umsatz (nach IFRS 15)515,7530,5

Gesamtenergieverbrauch enthält für 2024 aus dem Bereich Beteiligungen/Sonstige nur die DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH und von DB Cargo nur die DB Cargo AG sowie ausländische Tochtergesellschaften ohne deren stationäre Anlagen und nicht DB Energie.

Die Energieintensität des DB-Konzerns, gemessen als Verhältnis von Gesamtenergieverbrauch zu Umsatzerlösen (nach IFRS 15), verringerte sich 2025. Diese Entwicklung ist auf die gestiegenen Umsatzerlösen zurückzuführen.

Kurz und kompakt: Unsere Quick Reads

Nachhaltigkeitsindizes

Bericht filtern nach: