Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft (ESRS E5)

Ziele (E5-3)

Recyclinganteil Hauptressourcen
Recyclinganteil

Für den Erhalt und den Ausbau unserer Schieneninfrastruktur benötigen wir erhebliche Mengen an Materialien, insbesondere Gleisschotter, Betonschwellen und Schienenstahl. Um unseren Ressourcenbedarf nachhaltiger zu gestalten, haben wir uns verbindliche Ziele gesetzt.

Das Bestreben des DB-Konzerns nach einer Kreislaufwirtschaft bis 2040, inkl. freiwilliger, messbarer Konzernziele, wurde 2022 beschlossen. Bis 2030 wollen wir den Recyclinganteil unserer Hauptressourcen im Materialeinsatz im Vergleich zu 2019 deutlich erhöhen. Dazu soll der Recyclinganteil bei Gleisschotter auf 40 %, bei Betonschwellen auf 30 % und bei Schienenstahl auf 45 %, steigen, gemessen am jeweiligen jährlichen gesamten Materialinput. Diese Zielsetzungen beziehen sich auf den Bau und die Instandhaltung der Schieneninfrastruktur, insbesondere auf die Aktivitäten des Geschäftsbereichs Fahrweg von DB InfraGO in Deutschland.

Durch den verstärkten Einsatz von Recyclingmaterialien konnten 2025 bei unseren drei Hauptressourcen insgesamt rund 539.000 t Primärmaterial eingespart werden.

Um die Fortschritte zu analysieren und messbar zu machen, nutzt der DB-Konzern das Rahmenwerk der Circular Transition Indicators (CTI) des World Business Council for Sustainable Development (WBCSD). Auf Basis unserer Stoffstrombilanz werden mithilfe des Rahmenwerks Materialströme systematisch analysiert, Abfälle reduziert und die Wiederverwendung von Ressourcen gefördert. Aufgrund des großen Anteils unserer drei Hauptressourcen Gleisschotter, Betonschwellen und Schienenstahl, die rund 80 % des Gewichts unseres Gesamtmaterialeinsatzes ausmachen, basiert unsere Zielsetzung auf der Annahme, dass der weitere Ressourceneinsatz ein geringeres Potenzial aufweist, zur Zielerreichung beizutragen.

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