Finanzlage
Verbindlichkeiten
| Verbindlichkeiten DB AG (HGB) / in Mio. € | 2025 | 2024 | Veränderung | |
|---|---|---|---|---|
| absolut | % | |||
| Anleihen | 28.155 | ‒ | +28.155 | ‒ |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 8.458 | 40.729 | ‒32.271 | ‒79,2 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 590 | 3.642 | ‒3.052 | ‒83,8 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0 | 0 | ‒ | ‒ |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 35 | 37 | ‒2 | ‒ 5,4 |
| Sonstige | 305 | 1.655 | ‒1.350 | ‒81,6 |
| Insgesamt | 37.543 | 46.063 | +8.520 | ‒18,5 |
Die Verbindlichkeiten der DB AG lagen per 31. Dezember 2025 spürbar unter dem Niveau des Vorjahresendes:
- Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gingen sehr deutlich zurück.
- Infolge der Verschmelzung der DB Finance werden die durch die DB Finance begebenen Anleihen, die als Darlehen an die DB AG weitergereicht wurden, per 31. Dezember 2025 als Verbindlichkeiten aus Anleihen ausgewiesen (per 31. Dezember 2024: Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen).
- Die Verbindlichkeiten aus Anleihen (per 31. Dezember 2024: Darlehen gegenüber der DB Finance i. H. v. 31.171 Mio. €) gingen tilgungsbedingt deutlich zurück.
- Zudem gingen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen im Wesentlichen infolge niedrigerer Verbindlichkeiten aus dem konzerninternen Cashpooling, aus Ergebnisabführungsverträgen sowie Darlehen zurück.
- Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sanken per 31. Dezember 2025 im Wesentlichen getrieben durch die Tilgung von Bankkrediten. In der Erwartung des Mittelzuflusses aus dem Verkauf von DB Schenker in 2025 wurden im Vorjahr verstärkt kurzfristig fällige Finanzschulden aufgenommen, um die im Jahresverlauf 2024 deutlich reduzierte Emission von Senioranleihen zur Deckung des Finanzbedarfs auszugleichen.
- Der Rückgang der sonstigen Verbindlichkeiten resultierte ganz Wesentlich aus der Tilgung von Commercial Paper.
Investitionen
Die Brutto-Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände lagen mit 106 Mio. € sehr deutlich über dem Vorjahresniveau (im Vorjahr: 90 Mio. €) und resultierten v. a. aus IT-Projekten.
Kapitalflussrechnung
| Kurzfassung Kapitalflussrechnung DB AG (HGB) / in Mio. € | 2025 | 2024 | Veränderung | |
|---|---|---|---|---|
| absolut | % | |||
| Mittelfluss aus laufender Geschäftstätigkeit | ‒628 | ‒756 | +128 | ‒16,9 |
| Mittelfluss aus Investitionstätigkeit | 8.355 | ‒2.912 | +11.267 | ‒ |
| Mittelfluss aus Finanzierungstätigkeit | ‒585 | 6.384 | ‒6.969 | ‒ |
| Veränderung des Finanzmittelbestands | +7.142 | +2.716 | +4.426 | +163 |
| Finanzmittelfonds per 31.12. 1) | 10.621 | 3.379 | +7.242 | ‒ |
1) Seit dem 1. Januar 2025 werden Anteile an Geldmarktfonds als Finanzmittelfonds ausgewiesen. Der Wert per 31. Dezember 2024 wurde nicht angepasst.
- Der Mittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit ging etwas zurück. Dies resultierte aus einer Verbesserung des Ergebnisses vor Abschreibungen, Zinsen und Beteiligungsergebnis sowie ohne die positiven Effekte aus dem Verkauf von Gegenständen des Anlagevermögens (im Wesentlichen im Zusammenhang mit dem Verkauf von DB Schenker). Positive Working-Capital-Effekte wirkten unterstützend.
- Der sehr hohe Mittelzufluss aus Investitionstätigkeit (im Vorjahr: Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit) wurde ganz maßgeblich getrieben durch:
- den Mittelzufluss aus dem Verkauf von DB Schenker (+12,5 Mrd. €),
- den Mittelzufluss aus Finanzmittelanlagen der kurzfristigen Finanzdisposition (816 Mio. €; im Vorjahr Mittelabfluss: –391 Mio. €) infolge des höheren durchschnittlichen Finanzmittelbestands, ein geringerer Mittelabfluss aus Verlustübernahmen (+745 Mio. €) sowie Nettoeinzahlungen im Zusammenhang mit der Konzernfinanzierung (+347 Mio. €) unterstützten die Entwicklung.
- Gegenläufig teilweise kompensierend wirkten der höhere Mittelabfluss aus Eigenkapitalerhöhungen bei der DB InfraGO AG (–2.864 Mio. €).
- Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit (im Vorjahr: Mittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit) resultierte im Wesentlichen aus:
- Nettoauszahlungen aus der Aufnahme und Tilgung von Finanzkrediten (–7.638 Mio. €; im Vorjahr: Nettoeinzahlungen aus der Aufnahme und Tilgung von Finanzkrediten i. H. v. 2.418 Mio. €), ganz wesentlich getrieben durch die Tilgung kurzfristiger Finanzschulden. In den Vorjahren wurden in Erwartung des Mittelzuflusses aus der Veräußerung von DB Schenker kurzfristige Bankkredite aufgenommen.
- Gegenläufig wurde die Entwicklung v. a. durch die Eigenkapitalmaßnahmen des Bundes (+8.314 Mio. €; im Vorjahr: +5.500 Mio. €) sowie u. a. durch einen geringeren Mittelabfluss für gezahlte Zinsen (+267 Mio. €) teilweise kompensiert.
Im Saldo erfolgte daraus ein deutlich höherer Finanzmittelzufluss, der dazu führte, dass die DB AG per 31. Dezember 2025 im Vergleich zum Vorjahresende über einen deutlich höheren Finanzmittelfonds verfügte.
Abweichungen von der Prognose zur Finanzlage
Die Entwicklung der DB AG 2025 in ihrem Einzelabschluss nach HGB entspricht der im Lagebericht zum Geschäftsjahr 2024 abgegebenen Prognose für das Geschäftsjahr 2025.