Entwicklung der Geschäftsfelder

Erstellung Fahrplan 2026

Für den Netzfahrplan 2026 sind rund 106.000 Trassenanmeldungen eingegangen (+18,1 %). Dabei gab es auch Anmeldekonflikte, weil mehrere EVU denselben Zeitslot auf derselben Infrastruktur bestellt haben. Die Anzahl der Entscheidungsverfahren hat sich gegenüber dem Vorjahr in etwa verdreifacht auf insgesamt 347. Die Anzahl der Kapazitätskonflikte ist um knapp 150 % auf 294 gestiegen. Ein Kapazitätskonflikt entsteht im Rahmen baubedingter Einschränkungen, für die im Vorfeld die Kapazität auf die Verkehrsarten Schienenpersonenfernverkehr (SPFV), Schienenpersonennahverkehr (SPNV) und Schienengüterverkehr (SGV) verteilt wurde. Bei einem Kapazitätskonflikt werden für eine Verkehrsart mehr Trassen angemeldet, als Kapazität vorhanden ist. Der Großteil der Kapazitätskonflikte im Fahrplan 2026 ist durch die Korridorsanierungen der Strecken Regensburg — Passau und Linker Rhein sowie durch Baumaßnahmen im Elbtal zwischen Dresden und Tschechien entstanden. In der Folge mussten dadurch mehr Trassenanfragen abgelehnt oder eingekürzt werden als im Vorjahr.

Die Trassenanmeldungen von konzerninternen und -externen EVU entwickelten sich differenziert:

  • Der Anteil konzernexterner EVU im SPFV hat sich um rund 9 % erhöht.
  • Im SPNV stieg die Zahl der Anmeldungen konzernexterner EVU um rund 17 %.
  • Im SGV wurden rund 13 % mehr Trassen angemeldet, die Anmeldungen konzernexterner EVU stieg noch stärker an, auf rund 22 %.

Der Fahrplanprozess unterliegt einem klaren regulatorischen Rahmen und wird von der BNetzA überwacht. Der Netzfahrplan für 2025/2026 ist im November 2025 fristgerecht fertig­gestellt worden.

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