Nachfrage nach Mobilität und Logistik
Die Umfeldbedingungen waren auch 2025 geprägt durch eine schwache wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und eine moderate Entwicklung in Europa sowie geopolitische Krisen. Die Mobilitätsnachfrage stieg weiter an. Im Güterverkehr wurde die Nachfrage erneut wesentlich durch eine rückläufige Industrieentwicklung und das Baugeschehen negativ beeinflusst.
| Entwicklung wesentlicher makroökonomischer Größen im Vorjahresvergleich / in % | 2025 | 2024 | 2023 |
|---|---|---|---|
| Welthandel (real) | |||
| Warenhandel | +4,9 | +3,7 | –0,8 |
| BIP | |||
| Welt | +3,0 | +2,8 | +2,9 |
| USA | +2,3 | +2,8 | +2,9 |
| China | +5,0 | +5,0 | +5,4 |
| Japan | +1,2 | –0,2 | +0,7 |
| Europa | +1,6 | +1,4 | +1,0 |
| Euro-Raum | +1,5 | +0,8 | +0,5 |
| Deutschland | +0,3 | –0,5 | –0,7 |
Die preis- und kalenderbereinigten Daten entsprechen den per Februar 2026 verfügbaren Erkenntnissen und Einschätzungen.
Quelle: Oxford Economics
Das weltweite Wirtschaftswachstum lag 2025 über dem Vorjahresniveau. Während China sich weiter auf einem stabilen Wachstumspfad befand, blieben die USA leicht hinter der Vorjahresentwicklung zurück. Japan kehrte 2025 auf einen moderaten Wachstumspfad zurück.
Auch der Welthandel legte 2025 wieder zu. Die globale Industrieproduktion expandierte und der weltweite Warenhandel tendierte trotz US-Zollpolitik nach oben. Die bisherigen Effekte der US-Zollpolitik zeigen sich v. a. in Handelsumleitungen. Zwar gingen die US-Importe aus China im Vorjahresvergleich zurück, die chinesischen Exporte insgesamt nahmen jedoch deutlich zu. Zusätzlich stiegen die Investitionen für KI-bezogene Produkte besonders in Asien und Nordamerika. Ein spürbar dämpfender Effekt auf die Weltwirtschaft ist bislang ausgeblieben, auch da die tatsächlichen Zollanhebungen geringer ausfielen als ursprünglich angekündigt. Die im Herbst 2025 erzielte Einigung zwischen den USA und China, einschließlich der Aussetzung chinesischer Exportbeschränkungen für seltene Erden, trug zur Entspannung bei.