Kapitalflussrechnung
| Kurzfassung Kapitalflussrechnung / in Mio. € | 2025 | 2024 | Veränderung | |
|---|---|---|---|---|
| absolut | % | |||
| Mittelfluss aus betrieblicherGeschäftstätigkeit | 3.946 | 4.567 | –621 | –13,6 |
| Mittelfluss aus Investitionstätigkeit | 271 | –7.757 | +8.028 | – |
| Mittelfluss aus Finanzierungstätigkeit | 3.333 | 5.752 | –2.419 | –42,1 |
| Veränderung des Finanzmittelbestands | 7.238 | 1.539 | +5.699 | – |
| Flüssige Mittel per 31.12. | 11.408 | 4.170 | +7.238 | +174 |
- Der Mittelzufluss aus betrieblicher Geschäftstätigkeit ging zurück, getrieben durch negative Working-Capital-Effekte. Die bessere Ergebnisentwicklung (ohne Abschreibungen) wirkte teilweise kompensierend.
- Aus der Investitionstätigkeit ergab sich ein Mittelzufluss (im Vorjahr: Mittelabfluss):
- Der Mittelzufluss wurde im Wesentlichen durch einen Mittelzufluss im Zusammenhang mit dem Verkauf von Unternehmensanteilen (12.528 Mio. €) getrieben, der ganz maßgeblich aus dem Verkauf von DB Schenker resultierte. Der Mittelzufluss im Vorjahr (1.224 Mio. €) resultierte maßgeblich aus dem Verkauf von DB Arriva.
- Dämpfend wirkte insbesondere ein höherer Mittelabfluss für Netto-Investitionen (–4.688 Mio. €). Neben einem höheren Mittelabfluss für Brutto-Investitionen (–3.027 Mio. €) machte sich ein geringerer Mittelzufluss aus Investitionszuschüssen (–1.573 Mio. €) infolge der Entscheidung des Bundes bemerkbar, Infrastrukturinvestitionen auch durch Eigenkapitalerhöhungen zu finanzieren (gegenläufiger Effekt im Mittelfluss aus Finanzierungstätigkeit).
- Der Mittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit ging zurück:
- Im Wesentlichen resultierte dies aus Nettomittelabflüssen aus der Aufnahme und Tilgung von Bankkrediten und Commercial Paper (–4.177 Mio. €). Im Vorjahr war hier noch ein Nettomittelzufluss zu verzeichnen (+2.374 Mio. €). Der höhere Mittelabfluss aus der Begebung und Tilgung von Senioranleihen (–1.210 Mio. €) sowie der Mittelabfluss aus der Tilgung der Hybridanleihe (–1.000 Mio. €) wirkten unterstützend.
- Teilweise gegenläufig wirkten der höhere Mittelzufluss aus Kapitalmaßnahmen des Bundes (2025: 8.314 Mio. €; im Vorjahr: 5.500 Mio. €) im Zusammenhang mit der Finanzierung von Investitionen in die Schieneninfrastruktur und aus der Auszahlung eines Darlehens des Bundes (+3.000 Mio. €) sowie der Wegfall der Tilgung zinsloser Darlehen (im Vorjahr: Mittelabfluss i. H. v. 155 Mio. €).
- Im Saldo ist per 31. Dezember 2025 der Bestand an flüssigen Mitteln sehr deutlich gestiegen.