Beschaffungsmärkte
2026 sind stärkere Lohnsteigerungen zu erwarten. Getrieben durch den Anstieg des Mindestlohns wird von einer durchschnittlichen Steigerungsrate über alle Lohngruppen in Deutschland i. H. v. mindestens 3 % ausgegangen.
Aktuelle Prognosen für die Erzeugerpreise zeigen weiter fallende Tendenzen, was die Lohnsteigerungen zu kompensieren hilft. Im Energiemarkt wird aktuell mit stabilen Preisen gerechnet, sofern externe Schocks wie z. B. geopolitische Ereignisse ausbleiben. Die für Europa relevante Ölsorte Brent wird aktuell für Lieferungen in 2026 mit niedrigen 60er-USD/bbl-Werten gehandelt. Stromlieferungen für das kommende Kalenderjahr liegen im Schnitt im mittleren 80er-€ /MWh-Bereich. Der Preis für Erdgas liegt bei um die 30 € /MWh.
In den allgemeinen Teilsegmenten Bau und Transport sehen wir gegenläufige Preistrends mit Chancen, die aber in der besonderen Situation angesichts der Herausforderung zur Modernisierung des Schienennetzes eine marktsegmentspezifische Marktknappheit verursachen kann. Daher gehen wir in Summe eher von einer Entwicklung auf dem Niveau der normalen Inflation aus.