Prognosebericht

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Entwicklung durch die Unternehmensleitung

Während sich das weltweite Wirtschaftswachstum 2025 auf einem soliden Niveau bewegte und sich die Konjunktur in Europa wieder belebte, stagnierte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in der größten europäischen Volkswirtschaft, Deutschland. Insgesamt blieb die Wirtschaftsleistung der Europäischen Union auch deshalb hinter anderen Weltregionen wie Nordamerika (NAFTA) und Asien zurück.

Nach drei Jahren der Rezession und Stagnation wird für 2026 wieder ein leichtes Wachstum der deutschen Wirtschaft erwartet. Die Neuordnung der Wirtschaftsbeziehungen belastet jedoch weiterhin die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland. Zwar zeigte sich die Weltwirtschaft 2025 insgesamt widerstandsfähig, doch führen die US-Handelspolitik und die daraus resultierenden Verwerfungen voraussichtlich zu einer Abschwächung des internationalen Warenhandels in 2026.

Staatliche Investitionen werden im Jahresverlauf stabilisierend wirken, während private Investitionen verhalten bleiben. Trotz einer normalisierten Inflationsrate entfaltet der private Konsum keine volle Dynamik, da gedämpfte Beschäftigungsperspektiven das Vertrauen der Verbraucher beeinträchtigen.

Im Personenverkehr wird auch für 2026 ein Anstieg erwartet, wobei das Wachstum in den einzelnen Segmenten durchaus unterschiedlich ausfällt. Schiene und MIV nehmen solide zu, ÖSPV und Luftverkehr können ihr Vorjahresniveau leicht übertreffen.

Im Güterverkehr wird nach einem moderaten Rückgang der Güterverkehrsleistung 2025 für 2026 eine Stagnation erwartet, da in den zuvor rückläufigen Industrien wie dem Maschinenbau, der chemischen Industrie und der Automobilindustrie keine signifikanten Aufholeffekte zu erwarten sind.

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