Infrastruktur
Für 2026 wird eine positive Entwicklung der Trassennachfrage erwartet. Im Schienengüterverkehr wird von einem Aufholeffekt der Transport- und damit auch der Trassennachfrage ausgegangen. Dämpfend auf die Nachfrage im Schienenpersonenverkehr sollte 2026 wie im Vorjahr das weiter steigende Bauvolumen auf der Schieneninfrastruktur, u. a. aufgrund der Korridorsanierungen auf den Relationen Hamburg—Berlin, Hagen — Wuppertal — Köln, Nürnberg — Regensburg, Obertraubling — Passau und Troisdorf — Wiesbaden, wirken.
Auch für 2026 erwarten wir einen moderaten Anstieg der Stationshalte. Allerdings ist die endgültige Verkehrsentwicklung 2026 aufgrund der Korridorsanierungen und der diversen Baumaßnahmen an hochfrequenten Netzen (S-Bahnen) mit Unsicherheiten behaftet. Die Vermietungserlöse in den Bahnhöfen sollten sich im Vergleich zum Vorjahr weiterhin positiv entwickeln.