Vorwort des Vorstands­vorsitzenden

Dr. Richard Lutz
Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG

Liebe Leser:innen,

die Corona-Pandemie ist in den vergangenen Wochen aus dem Fokus der Öffentlichkeit geraten. Die erhoffte Aufbruchsstimmung ist jedoch ausgeblieben. Europa ist mit einer Lage konfrontiert, die kaum jemand für möglich gehalten hätte. Welche politischen und wirtschaftlichen Folgen der Krieg in der Ukraine noch haben wird, vermag momentan niemand abschließend zu beurteilen.

Wir als Deutsche Bahn stehen für ein friedliches, ein freies und ein demokratisches Europa. Wir bringen Menschen zusammen und Güter an ihr Ziel. Deshalb war und ist es für uns selbstverständlich, Flüchtende zu unterstützen, Hilfslieferungen zu übernehmen und Leid, wo möglich, zu lindern. Allen, die geholfen haben und es noch immer tun, möchte ich an dieser Stelle von Herzen danken.

2021 haben uns die Corona-Pandemie, Naturereignisse wie die Flutkatastrophe und lange Streiks stärker ausgebremst, als wir erhofft hatten. Trotz der Pandemie konnten wir aber 2021 bereits wieder mehr Fahrgäste in unseren Fernverkehrszügen begrüßen als noch 2020. Und das, obwohl es zu Beginn des Vorjahres noch Monate ganz ohne Corona-Beschränkungen und mit Reisendenzahlen auf Rekordniveau gab.

Wer das Klima schützen
und dabei mobil sein
möchte, fährt Bahn.

Auch bei unserer Schienengüterverkehrstochter stieg trotz mancher Widrigkeiten die Nachfrage. DB Cargo konnte bei den beförderten Gütern und bei der Verkehrsleistung 2021 zulegen. Im Dezember lagen wir deutlich über den beiden Vorjahren und im gesamten Jahr 2021 auf dem Niveau von 2019. Unsere Logistiktochter DB Schenker hat erneut ein sehr gutes Jahr hinter sich und stabilisiert den DB-Konzern finanziell mit Rekord­umsätzen und Rekordgewinnen.

DB Regio hat sich 2021 als absolut verlässliche Größe im Regionalverkehr in Deutschland erwiesen. Während Wettbewerber sich teilweise aus dem Markt zurückzogen, war auf DB Regio Verlass. Mit einer organisatorischen Meisterleistung hat DB Regio zu Jahresbeginn 2022 zum Bei-spiel die Übernahme von Teilen der Abellio-Verkehre in Nordrhein-Westfalen gestemmt.

Wir spüren also ein anhaltendes Vertrauen in den DB-Konzern, in die Eisenbahn, in unsere Logistikdienstleistungen, in die Starke Schiene.

Klar ist aber auch: Die Rahmenbedingungen waren 2021 erneut herausfordernd. Auch wenn sich unser Ergebnis im Vergleich zu 2020 deutlich verbessert hat, steht unter dem Strich erneut ein Verlust. Dennoch haben wir auch 2021 weiter auf Rekordniveau investiert, modernisiert und qualifiziert. Diesen Kurs wollen wir fortsetzen und ab 2022 wieder profitabel wachsen.

Denn die Schiene ist elementar wichtig für ein großes Angebot von grüner Mobilität und Logistik in Europa. Wer das Klima schützen und dabei mobil sein möchte, fährt Bahn. Wer in schwierigen Zeiten unterwegs sein muss, kann sich auf die Bahn verlassen. Die Eisenbahn hat sich in den vergangenen zwei Jahren als krisen­sicher erwiesen. Genauso wie unsere Strategie: Die Starke Schiene war vor der Corona-Pandemie die richtige Strategie für die Menschen, die Wirtschaft und das Klima. Sie hat sich in der Pandemie bewährt. Und sie ist der richtige Kompass für die Zeit danach.

2022 investieren wir
13,6
Mrd. Euro in Bahnhöfe
und Schienennetz.

Entscheidend wird sein, dass wir die Kapazität im Schienennetz deutlich ausbauen. Deshalb investieren wir zusammen mit dem Bund wie nie zuvor. Nachdem wir 2021 rund 12,8 Milliarden Euro in Bahnhöfe und Schienennetz gesteckt haben, werden es 2022 über 13,6 Milliarden Euro sein. Auch bei unserer Flotte packen wir an: Zum Jahresende 2022 können unsere Kund:innen die ersten Züge der Baureihe ICE 3neo zwischen Nordrhein-Westfalen und München erleben. Erst kürzlich haben wir 43 weitere Züge der Baureihe bei Siemens bestellt. Insgesamt wird unsere ICE-Flotte bis Ende 2022 auf rund 360 Züge wachsen – gegenüber rund 270 vor fünf Jahren.

Unsere ICE-Flotte
wächst auf rund
360
Züge bis Ende 2022.

Einen wichtigen Schritt haben wir 2021 für den Klimaschutz getan: Wir konnten unser Ziel, klimaneutral zu werden, auf 2040 vorziehen. Unser Engagement für mehr Klimaschutz findet Beachtung: Wir haben es zum fünften Mal in Folge auf die »A-List 2021 – Climate Change« der global orientierten gemeinnützigen Organisation CDP geschafft. Der vorliegende Bericht wurde erstmals nach den Empfehlungen der Task Force on Climate-related Financial Disclosure (TCFD) erstellt. Die Deutsche Bahn bekennt sich auch ausdrücklich zu den Prinzipien des UN Global Compact.

2022 investieren wir
13,6
Mrd. Euro in Bahnhöfe
und Schienennetz.
Unsere ICE-Flotte
wächst auf rund
360
Züge bis Ende 2022.

Denn die Schiene ist elementar wichtig für ein großes Angebot von grüner Mobilität und Logistik in Europa. Wer das Klima schützen und dabei mobil sein möchte, fährt Bahn. Wer in schwierigen Zeiten unterwegs sein muss, kann sich auf die Bahn verlassen. Die Eisenbahn hat sich in den vergangenen zwei Jahren als krisen­sicher erwiesen. Genauso wie unsere Strategie: Die Starke Schiene war vor der Corona-Pandemie die richtige Strategie für die Menschen, die Wirtschaft und das Klima. Sie hat sich in der Pandemie bewährt. Und sie ist der richtige Kompass für die Zeit danach.

Entscheidend wird sein, dass wir die Kapazität im Schienennetz deutlich ausbauen. Deshalb investieren wir zusammen mit dem Bund wie nie zuvor. Nachdem wir 2021 rund 12,8 Milliarden Euro in Bahnhöfe und Schienennetz gesteckt haben, werden es 2022 über 13,6 Milliarden Euro sein. Auch bei unserer Flotte packen wir an: Zum Jahresende 2022 können unsere Kund:innen die ersten Züge der Baureihe ICE 3neo zwischen Nordrhein-Westfalen und München erleben. Erst kürzlich haben wir 43 weitere Züge der Baureihe bei Siemens bestellt. Insgesamt wird unsere ICE-Flotte bis Ende 2022 auf rund 360 Züge wachsen – gegenüber rund 270 vor fünf Jahren.

Einen wichtigen Schritt haben wir 2021 für den Klimaschutz getan: Wir konnten unser Ziel, klimaneutral zu werden, auf 2040 vorziehen. Unser Engagement für mehr Klimaschutz findet Beachtung: Wir haben es zum fünften Mal in Folge auf die »A-List 2021 – Climate Change« der global orientierten gemeinnützigen Organisation CDP geschafft. Der vorliegende Bericht wurde erstmals nach den Empfehlungen der Task Force on Climate-related Financial Disclosure (TCFD) erstellt. Die Deutsche Bahn bekennt sich auch ausdrücklich zu den Prinzipien des UN Global Compact.

2021 war ein Jahr, in dem wir uns erneut als verlässlicher Anbieter nachhaltiger Mobilität für Menschen und Güter bewiesen haben – auch unter schwierigen Bedingungen. Wir sind ein Stabilitätsanker. Das wird sich auch in Zukunft nicht ändern.

Herzlichst

Richard Lutz

Dr. Richard Lutz
Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG

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